Reiseblog
Skikompaktkurs der 11.Klassen in Vals (Südtirol)

Tag 1: Freitag, 18.01.19

Anreise   Unsere Reise begann in den frühen Morgenstunden. Wir trafen uns schon kurz vor 6 Uhr an der Mehrzweckhalle. Wir fuhren dann verspätet gegen 7 Uhr los, nachdem der Skikurs der Klosterschule Roßleben mit dem gemeinsamen Bus eingetroffen war. Zunächst war es eher ruhig, da noch alle schliefen. Aller zwei Stunden machten wir eine Pause und nach der ersten Pause stieg die Stimmung im Bus an, da wir über eine Box Musik hörten. Zum Mittag hielten wir bei Mc Donalds, wo sich jeder stärkte. Nach zahlreichen Unterhaltungen und Kartenspielen im Bus kamen wir schließlich gegen 17:30 Uhr in Vals (ital. Valles) an. Wir verabschiedeten unsere Busfahrerin, die uns sicher ans Ziel brachte, mit einem kräftigem Applaus, bezogen unsere Zimmer und es gab Abendbrot. Natürlich Nudeln (mit Bolognesesoße und Eisbergsalat). Nachdem alle satt waren, gingen wir gemeinsam zum Skiverleih, wo jeder seine Ausrüstung bekam. Am Abend gab es noch eine Besprechung mit den Lehrern, bei der es ernst und zugleich lustig zuging. Wir freuen uns auf eine sportliche Woche mit unseren Mitschülern und Lehrern.

Celina G. , Jenny S., Nele M., Selina R., Jasmin K.




Tag 2: Samstag, 19.01.19

Endlich auf die Piste   Schon am frühen Morgen waren wir super aufregt und motiviert, denn alle wollten sicher die Piste herunter kommen. Bunt gemischt wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, darin waren Profis, Fortgeschrittene und Anfänger. Teil der Erwärmung war bereits das Anziehen das Skiausrüstung und der Weg zur Piste. Dort angekommen, lernten wir die Basics und einige Sturzarten kennen. Nach einiger Zeit durften Schüler mit Skierfahrung in Kleingruppen die Piste herunter fahren, andere übten weiter. Zur Freude aller konnten wir uns in der Mittagspause endlich ausruhen und im Restaurant „Zur Mühle“ lecker essen. Nach einer Stunde Erholung wurde fleißig weiter geübt. Einige Übungseinheiten später fuhren wir schon selbständig.15 Uhr war der Unterricht offiziell beendet und jeder konnte seine Freizeit genießen. Halb sieben gingen wir zum gemeinsamen Abendessen mit den Schülern des Klostergymnasiums Rossleben. Unsere Lehrer erklärten uns anschließend ein Spiel, welches über mehrere Tage geht, und mit dem wir uns besser kennen lernen sollen. Den restlichen Abend durften wir selbst entscheiden, was wir machen wollten.

Kim B., Anastasia J., Jenny B. und Janina L.


Tag 3: Sonntag, 20.01.19

Skifahren ohne Ende und ein sportlicher Abschluss   Heute ging es wieder auf die Piste, um das zuvor Gelernte zu festigen. Wir übten für die anstehende Leistungskontrolle, um für diese gut vorbereitet zu sein. Nachdem wir das Bremsen im Schneepflug geübt hatten, ging es für alle zum Mittagessen, wo wir uns bei den leckeren Pizzen nicht mehr bremsen wollten und konnten. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte es dann weitergehen. Wir wurden in neue Gruppen eingeteilt, einige wagten sich erstmals in das "richtige" Skigebiet im Jochtal, andere machten Fortschritte auf den blauen Pisten und wieder andere fuhren das erste Mal auf einer roten Piste. Nachdem der offizielle Teil gegen 15 Uhr beendet war, ging es für Einzelne nochmal weiter neue Pisten zu erkunden. Der Tag ging sportlich zu Ende, denn nach dem Abendessen gingen wir zusammen Schlittschuhlaufen und übten uns im Eisstockschießen. Nach einem Tag voller neuer Erfahrungen, Fortschritte und Sport ohne Ende fielen wir alle erschöpft aber glücklich ins Bett.

Sarah R., Anne R., Elena L., Marie S.


Tag 4: Montag, 21.01.19

Volle Fahrt voraus!   Nach unserem Frühstück hieß es bei herrlichem Sonnenschein ab auf die Piste. Diesmal ging es vorerst ohne Lehrer zum Jochtal bzw. auf unseren anfänglichen Hang, um uns selbstständig aufzuwärmen. Danach führten wir unsere erste Leistungskontrolle im "Schneepflug" durch und übten danach den eleganteren Parallelstopp. Als Höhepunkt des Tages fuhren wir zum Gipfelkreuz, wo natürlich auch zahlreiche Fotos gemacht wurden. Nach der gestrigen Trennung der Gruppen kam es heute zu einer Art Wiedervereinigung. So fuhren unsere im Anfangstal verbliebenen Skifahrerinnen und Skifahrer erstmals ins Jochtal und probierten sich erstmal an den steileren Pisten. Um 13 Uhr hieß es dann offiziell "Unterrichtsschluss". Danach hatten wir bis zum Abendessen richtig viel Freizeit, die jeder von uns anders nutzte. Nach Abendessen und Auswertung des laufenden Spiels und Skitages gingen einige von uns nochmals in die "City" von Vals.

Michel F., Sascha S., Mark K., Tizian T.


Tag 5: Dienstag, 22.01.19

Tag der Kontrollen und zum Schluss Abtanzen   Der 5. Tag begann wie immer mit einem leckeren Frühstück. Um 9.30 Uhr haben wir uns im Jochtal an der Gondelstation getroffen, uns in den Gruppen aufgewärmt und anschließend eingefahren. Nach einigen schönen Abfahrten übten wir zunächst für die Leistungskontrolle im Parallelstopp um anschließend in einigen Durchläufen unser Können zu beweisen und die entsprechenden Punkte abzusahnen.
Danach gönnten uns die Lehrer ein wenig Freizeit, in der wir uns in 3er-Gruppen frei im Skigebiet bewegen konnten. Nach dem Mittagessen begannen wir kurz für den Slalomlauf zu üben, der morgen anstehen wird und es fand eine "Vorlernkontrolle" im geländeangepassten Fahren statt.
Nach dem "Unterrichtsschluss" konnte jeder seine Zeit individuell nutzen. Viele Schüler, darunter auch Anfänger, hatten sogar den Mut die Talabfahrt zu bewältigen. Ein Teil der Lehrer und Schüler begab sich am Abend auf den "Berg", wobei Frau Hoßbach und Josef Grünhage diesen sogar auf Skiern erklommen. Vom "Tanz der Vampire" wie es angekündigt war konnte man nichts sehen, aber in der Disco bei Musik, die schon zu den Glanzzeiten der Lehrer gespielt wurde richtig abhotten.

Niki S., Hannes R., Jonas R., Daniel K.


Tag 6: Mittwoch, 23.01.19

Der Tag der Höhepunkte   Heute war unser vorletzter Skitag. Erstmals schneite es und die Sicht war etwas begrenzt. Trotz alledem haben wir uns die rote Piste runtergestürzt bevor das traditionelle Slalomrennen gegen die Roßlebener stattfand. Der Schnellste im Parkour war Herr Walter mit einer 26er Zeit. Der schnellste Schüler war unser Daniel Kuras mit einer 28er Zeit. Nach dem Rennen war dann Mittagspause und alle sind in die Mühle gegangen, um dort etwas zu sich zu nehmen.
Nach dem Essen wurden die Querfurter in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ist ins Jochtal gefahren und die andere auf den Gitschberg. Im Jochtal sind wir dann durch den "Funpark" gefahren und danach hat sich Herr Walzebok als Autobahnpolizist versucht und auch einen "Bankräuber" gejagt. Weiterhin durften wir dann noch den pantomimischen Auftritt eines Orchesters auf Skiern miterleben. Nach unserem Abenteuer im Jochtal hatten wir eine längere Pause als "Ruhe vor dem Sturm". Beim anschließenden Skispringen sollte man möglichst hoch, weit und elegant springen, sowie auch wieder geschmeidig landen. Es wurden Wertungen nach den eben genannten Kriterien von einer Jury aus Lehrern und Schülern vergeben. Trotz des hohen Risikos eines Sturzes fanden sich viele Teilnehmer aus Roßleben und Querfurt, die erfahren und vor allem, mutig genug dazu waren ihr Können zu präsentieren. Sie ließen sich nicht von einigen Stürzen unterkriegen und sprangen gleich noch ein zweites Mal. Gerüchten zufolge holte sich unser Daniel Kuras seinen zweiten Tagessieg. Morgen Abend findet zu allen Wettkämpfen eine große Siegerehrung statt.
Als Tagesfinale fand dann die Fackelabfahrt statt. Hierbei fuhren alle Schüler und Lehrer aus Querfurt im Dunkeln in einer Schlange, in der jeder Zweite eine Fackel trug, eine Piste hinab. Die Dunkelheit und die Fackeln sorgten für eine völlig neue Erfahrung beim Skifahren und die Abfahrt wird sicherlich noch lange in unseren Köpfen bleiben. Somit wurde dieser spannende und anstrengende Tag mit einer imposanten Showeinlage, die Lehrer, Schüler und Zuschauer sehr beeindruckte, beendet.

Axel S., Christopher G., Claudius S.


Tag 7: Donnerstag, 24.01.19

Abschied von den Pisten, Skiwalzer und Skitaufe   Der letzte Tag des Skilagers begann später als die Tage zuvor. 10:00 Uhr trafen sich alle Schüler und Lehrer im Jochtal und trennten sich dann in die Gruppen wie am ersten Tag. Anschließend wurde die letzte Leistungskontrolle im geländeangepassten Fahren durchgeführt. Nach einer kurzen Phase in der jeder Schüler individuell fahren durfte trafen sich erneut alle Teilnehmer und es wurden einige unterhaltsame Variationen des Skifahrens getestet. Es gab zum Beispiel eine Slalomfahrt, bei der die Schüler als die zu umfahrenden Hindernisse funktionierten und es fand eine Art Partnertanz statt, bei dem die Beteiligten abwechselnd vorwärts und rückwärts fahren mussten. Vor der Mittagspause fuhren einige Schüler erstmals die Talabfahrt und nach der Mittagspause ging ein Teil der Schüler bereits zum Skiverleih und gab seine Ausrüstung zurück. Die anderen fuhren noch weiter Ski bis zum Nachmittag.
Die Veranstaltung am Abend war noch einmal ein Abschlussknaller. Vom Skigott und Skihasen erhielten wir eine denkwürdige Skitaufe und es gab Auszeichnungen ohne Ende. Daniel wurde als Doppelsieger im Slalom und Skispringen und Niki als "Pistenschreck" geehrt.
Für viele von uns hieß es dann nochmal Abtanzen in der "Gloria". Tschüss Vals und Jochtal....Es war einfach genial hier.

Ole F., Eremiya R., Edgar G., Emil G.


Tag 8: Freitag, 25.01.19

Addio Italia   Nach einem kurzem Schlaf wurden wir um 6 Uhr von den Lehrern aus unseren Träumen gerissen. Dann hieß es noch schnell Zahnbürste in den Koffer und ab zum Frühstück, bevor wir unsere Rückreise (in grauer Uniform) antraten. Anfangs war es sehr ruhig im Bus, fast alle haben geschlafen. Leider mussten uns nach 4 Stunden schon die ersten Schüler verlassen. Und natürlich wurde auch auf die gesunde Ernährung geachtet (bei McDonald's). Unsere Stimmung war zwiespältig, einerseits freuten wir uns auf zu Hause, andererseits waren wir traurig, dass das tägliche Skifahren vorbei war, auch weil wir uns gut mit den Schülern aus Rossleben verstanden haben. Einige von uns sind wahre Profis geworden- #Spezialistenaufschwarzenpisten ! Zum Glück gab es keine Verletzten, außer einige Stürze aus dem Tellerlift oder nicht ganz so geglückte Landungen beim Skispringen.
Obwohl einige anfangs eher verzweifelt waren und dachten, dass es niemals klappen wird, hatten wir am Ende doch alle Spaß. Auch waren wir alle stolz, dass unsere Schule, dank Daniel, den Skisprung- und Slalomwettbewerb für sich entscheiden konnte.
Hiermit wollen wir uns auch nochmal bei unseren Lehrern bedanken, dass sie so geduldig mit uns waren, immer ein offenes Ohr hatten und jeden Spaß mitgemacht haben.
Danke für die schöne Woche, die wir niemals vergessen werden.

Jessika & Deborah