Klasse 7d - Preisträger 2018 des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung

Beim inzwischen schon zum 48.-sten Mal veranstaltetem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung konnte dieses Jahr die Klasse 7d des Gymnasium Querfurt unter der Leitung von S. Groll ein Preisgeld von 1.500,- Euro erzielen.

Die Schüler der Klassenstufen 4 bis 7 konnten sich zu Beginn des Schuljahres für eines der sechs unten aufgelisteten Themen entscheiden und haben sowohl im Klassenverband als auch in unterteilten Fünfergruppen die Projektinhalte eigenständig bearbeitet und ihr Projekt bis zum 10. Dezember 2018 an die Bundeszentrale für politische Bildung übergeben. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden die besten Wettbewerbsarbeiten ermittelt.

Für genauere Informationen können sie im hier verlinkten Flyer nachlesen:

http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/bpb_SW_Aufgabenheft_Web_26-09-2018.pdf

Die sechs Themen waren:

*YouTuber – Mein Freund im Netz?
*´´Alle Vögel sind schon da´´ – Wirklich? 
*Karl Marx – ´´Ein Gespenst geht um in Europa´´
*´´Petzen´´ oder ´´Hilfe holen´´?
*Gerecht ist, wenn…
*logo! Nachrichten für Kinder

Projektbericht (verkürzt):

„Wir haben noch nie am Bundeswettbewerb teilgenommen, fanden aber die Themen sehr interessant. Manchmal brauchen wir in der Klasse ewig, bis sich alle einigen können, jedoch nicht so beim Wettbewerb. Nach nur kurzer Diskussion wussten wir, was wir bearbeiten wollten: das Vogel-Thema! Einstimmig angenommen. Wir wohnen alle in Häusern und Wohnungen mit Garten, […] das heißt, wir sind mit Themen wie Umwelt-, Tier- und Naturschutz aufgewachsen, wissen, wie schlimm Umweltgifte wirken können, sind z.T. Hobby-Gärtner und haben auch schon zig Insektenhotels, Futterhäuser und Nistkästen gebaut und angebracht. Und beim praktischen Teil des Projekts wurden dieser Sammlung noch einige mehr hinzugefügt.  […]“
„Nach dem Brainstorming teilten wir uns in kleine Gruppen auf. Unser Info-Lehrer richtete uns Office365-Accounts ein und übte mit uns, damit wir auch über die Entfernung gemeinsam an unseren Aufträgen arbeiten konnten. Wir ließen uns Material schicken, führten Interviews, wälzten Bücher, recherchierten im Internet und stritten uns, was von unserem Riesenberg an zusammengetragenem Material weggelassen werden soll. Das war eigentlich unser größtes Problem. Es gab ziemliche Diskussionen, bis wir zu Kompromissen kamen, mit denen alle leben konnten.“ 
„Manchmal nervt es schon, dass wir so viele in der Klasse sind, beim Projekt war das allerdings sehr hilfreich: jeder konnte genau das Teilgebiet übernehmen, das ihm oder ihr am interessantesten erschien oder auf dem jemand besonders gut ist. Unser Projekt ist deshalb auch ziemlich fächerübergreifend geworden, selbst Musik und Englisch sind mit beteiligt. […]“ 
„Die größte Beteiligung gab es natürlich bei der praktischen Umsetzung unserer zahlreichen Ideen. Manche davon haben vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick einen praktischen Nutzen für die Vögel, aber wir sind davon überzeugt, dass man schon erstmal aufrütteln und aufklären muss, damit sich jeder der Problematik bewusst wird. Nur was man kennt, kann man schätzen. Und nur was man schätzt, ist man auch bereit zu schützen.“

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